60 Jahre - Jägerzug "Immerblau" Drucken E-Mail
Samstag, 14. August 2010
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v.l.n.r.: Gerd Wolfgarten, Toni Küppers, Wolfgang Gronies, Heinz-Dieter Schiefer, Karl- Heinz Patry, Peter Sokolowski, Harry Schwenz, Matthias Hullmann, Hans Seidel, Reimund Vetten. Es fehlt Josef Hannen (Passives Mitglied).


1950 gründeten Josef Hambloch, Christian Engels und Jakob Kaulen den „Jägerzug Immerblau“, der sich bis 1954 auf zwölf Mitglieder erweiterte. Josef Hambloch, vielen Vorster Schützen als langjähriger 2. Schießmeister unserer Bruderschaft in guter Erinnerung, war der erste Hauptmann des Zuges. Am 15. August 1953 gab man sich Statuten und ab sofort wurden Protokolle von, wie sie schrieben, den Generalversammlungen erstellt. Hermann Hoor war ab November 1958 Schriftführer, 1962 wurde er Hauptmann der „Immerblauen“. Ihm ist es zu verdanken, dass diese Protokolle von Versammlungen, Vogelschießen und Ehrenabenden erhalten blieben und später in den Besitz der Nachfolger übergehen konnten.

Hermann Hoor war es auch, der im September 1970 die Übergabe des Jägerzuges „Immerblau“ vornahm. Aus dem Jägerzug „Vorster Jonge“, der sich seinerzeit auflöste bzw. teilte, kamen die Männer der ersten Stunde. Hauptmann Heinz Dieter Schiefer, Leutnant Toni Küppers, Spieß Josef Hannen, Schriftführer Heinz Schiefer sowie Karl-Heinz Nowacki und Hans Seidel waren die Basis des neu gegründeten Jägerzuges „Immerblau“, übrigens fast alle Handballer. Schon bald verstärkte sich die Truppe auf die Sollstärke von elf Schützen.

Die 70er Jahre waren die Sturm- und Drangzeit der „Immerblauen“. An den Schützenfesttagen wurde so mancher Unsinn getrieben. Klettertouren über das Dach des Festzeltes, Fahrten mit dem Auto-Scooter im Festzelt, „Bobfahrten“ auf, damals eigentlich zur Bierkühlung vorgesehenen, Eisblöcken waren an der Tagesordnung. Die Schützenfestbesucher, die das „Glück“ hatten, in der Nähe der „Immerblauen“ zu sitzen, waren manches Mal zu bedauern.

Der Immerblau-Ball, neben dem Schützenfest das zweite Highlight des Jahres, prägte die 80er Jahre. Anfangs im Zuglokal „Op de Eck“, später, als diese Räumlichkeiten zu eng wurden, in der Aula des Vorster Gymnasiums, veranstalteten die „Immerblauen“ alljährlich im April dieses Fest.

 In den Jahren danach standen die gemeinsamen Aktivitäten im Vordergrund, wie Fahrradtouren an Rhein, Mosel, Weser, rund um den Bodensee, Kanufahrten in Belgien. Erlebnisse der besonderen Art waren die Grubenfahrten 1995 und 2004 auf Zeche „Auguste Viktoria“. All dies förderte den Zusammenhalt.

Ein weiterer Höhepunkt war das Jubiläum im Jahr 2000. Zusammen mit einigen Gründungsmitgliedern, vielen Freunden und Gästen, die uns schon zu Immerblau-Ball-Zeiten die Treue gehalten haben, wurde ein halbes Jahrhundert „Jägerzug Immerblau“ gefeiert.

Im neuen Jahrtausend rückten die „Immerblauen“ immer öfter in den Fokus des Bruderschaftsvorstandes, wenn es darum ging, den Schützenkönig zu stellen. Pünktlich zum 60-Jährigen war es dann soweit. Karl-Heinz Patry ist der Vorster Schützenkönig 2009/2010.

Die „Immerblauen“ freuen sich mit ihm auf ein tolles Schützenfest 2010 in Vorst.

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 „Immerblau“ 1977 mit Zugkönigs-Kutsche.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. August 2010 )
 
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