|
Die St. Eustachius-Bruderschaft Büttgen-Vorst und Vorster Bürger gedachten heute am Volkstrauertag all derer, die Opfer durch Gewalt und Krieg geworden sind.
Nach dem Gedenkgottesdienst durch Pastor Werner sammelten sich die Vorster Schützen vor der Kirche und gingen, angeführt von Fackelträgern der Feuerwehr, den Bruderschaftsfahnen und einer Abordnung der Bundeschützenkapelle Kleinenbroich, im Schweigemarsch zum Grab des unbekannten Soldaten, der am 1. März 1945 an dieser Stelle gestorben und begraben ist.

Neben der Stadt Kaarst, legte auch der Jägerzug Heideröschen einen Kranz nieder.
Bürgermeister Franz Josef Moormann gedachte in seiner Ansprache den Soldaten, die in den Weltkriegen starben, derer die verfolgt und getötet wurden weil sie einem anderem Volk angehörten oder einer anderen Rasse zugerechnet wurden,
derer die zu Tode kamen weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben. Er verwies darauf, dass es Ziel sein muss, gemeinsam friedlich in Freiheit zu leben.
Sein Dank geht an die Bruderschaft und deren Mitglieder, die die Tradition aufrecht erhalten, alljährlich diese Gedenkfeier durchzuführen.
Für den musikalischen Rahmen, an der Gedenkstätte, sorgten der MGV Cäcilia und die Bundesschützenkapelle Kleinenbroich.
Dass diese Gedenkstätte in diesem guten Zustand ist, dafür sorgt der Jägerzug Heideröschen.
|