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Wie in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands fand auch in Vorst die Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt, bei der all derer gedacht wurde, die Opfer durch Gewalt und Krieg geworden sind.

Nach dem Gedenkgottesdienst durch Pastor Dr. Seul zog ein Schweigemarsch, angeführt von Fackelträgern der Feuerwehr und den Fahnenabordnungen der St. Eustachius-Bruderschaft, zum Grab des unbekannten Soldaten.

Bürgermeister Franz Josef Moormann gedachte in seiner Ansprache den vielen Millionen Menschen die in den Weltkriegen starben, derer die verfolgt und getötet wurden weil sie einem anderem Volk angehörten oder einer anderen Rasse zugerechnet wurden, derer die zu Tode kamen weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, den Bundeswehr-Soldaten, die bei ihren Einsätzen, z.B. in Aghanistan, ums Leben kamen. Er verwies darauf, dass das Ziel sein muss, gemeinsam und friedlich in Freiheit zu leben.

Moormann schloss seine Rede mit einem Zitat von Bundespräsident Joachim Gauck

"Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt."

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Sein Dank geht an die Bruderschaft und deren Mitglieder, die alljährlich diese Gedenkfeier durchführen. Insbesondere freute er sich über die jüngsten Teilnehmer.

Für den musikalischen Rahmen sorgten der Männergesangverein Cäcilia unter der musikalischen Leitung von Frau Preinfalck und das Bundesschützen-Muskikorps Kleinenbroich.

Brudermeister Thomas Schröder bedankte sich bei den Teilnehmern dieser Gedenkfeier, den Fahnenträgern, der Feuerwehr, dem MGV Cäcilia, der BSMK Kleinenbroich, Bürgermeister Moormann, Pastor Dr. Seul. Der Jägerzug Heideröschen sorgt mit der tollen Pflege für eine würdige Gedenkstätte.