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v.l.: Kurt Dube, Dirk Giesen, Norbert Ponath, Dennis Dube, Horst Frassek, Helmut Giesen, Hans-Peter Ferfers, Ralf Trappen, Michael Grewe (Gast), Karl-Josef Hamacher

Wie die Zeit vergeht: Als am 14. Juli 1973 ein fest entschlossener junger Bursche sieben seiner Freunde endlich so weit hatte, gründeten sie an diesem Tage offiziell den Jägerzug „Treue Brüder“. Damals dachte noch niemand daran, ein solch hohes Jubiläum einmal feiern zu können. Von den einstigen Gründungsmitgliedern gehören heute noch Horst Frassek, Karl-Josef Hamacher und Norbert Ponath dem Schützenzug an. Allerdings gesellten sich bereits in den ersten Jahren die bis heute aktiven Zugkameraden hinzu. Für den Namen „Treue Brüder“ entschied man sich, weil die meisten Zugmitglieder schon die Schulzeit miteinander verbrachten und sie eine über das Schützenwesen hinaus feste Freundschaft verbindet.

Vor 40 Jahren – wir waren alle so um die 16 Jahre alt – konnte das erste Königssilber nur mit Unterstützung der Eltern, Freunde und Gönner angeschafft werden; für das erste Blumenhorn wurde ein edler Spender gefunden.Im damaligen Vereinslokal „Zur Vogeltränke“ waren wir gern gesehene Gäste. Bis etwa Mitte der 80er kannte man uns auch als „dä Mädscheszoch“, was wohl an der damals reichlich vorhandenen langen Haarpracht aller Zugmitglieder lag. Lang ist’s her, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Als erster Zug im Vorster Regiment entschieden wir uns für einen grünen Waffenrock. Heute tragen ihn noch zwei weitere befreundete Züge, die zusammen mit den „Treuen Brüdern“ das „Bermudadreieck“ im Zelt bilden. Hier ist so manch einer schon auf mysteriöse Weise verschollen. Denn so lautet doch die Maxime des Zuges: „Freud jet för e nö Hemp“. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge erinnern wir uns auch an viele tolle Feten bzw. die legendären Treue-Brüder-Touren, die immer ein Highlight waren. Ob Rafting im Ötztal, Motorrad- u. Strandtage auf Malle, Canyoning-Trips in österreichischen Schluchten oder Skitouren inkl. ausgedehnten Aprepartys. Auch unser zweitägiger Jubiläumsausflug ins Münsterland (ja, wir sind halt älter geworden) war besonders schön.

 „Ehren– bedeutet auch Danke sagen“, dies wollen wir einmal unseren Familien und Freunden. Sie erledigten freiwillig mit viel Eifer und Tatkraft unzählige Arbeiten.  Die Höhepunkte des Vereins waren 1998 zum einen das 25-jährige Bestehen und sicherlich 2008 der lang ersehnte und doch spontane Königsschuss des Hauptmanns Horst. Mit viel Disziplin und Freude haben wir es geschafft, den Zug zu erhalten und einen Beitrag zum Schützenwesen für Glaube, Sitte und Heimat zu leisten. Voller Stolz, aber auch mit ein wenig Wehmut, blicken wir auf die letzten Jahre zurück. Es war nicht immer leicht, besonders in den jungen „Anfangsjahren“ die Truppe zusammenzuhalten und zu festigen. Es gab viele Höhen und Tiefen. Letztlich können wir aber auf eine große Kameradschaft und Verbundenheit im Laufe der 40 Jahre zurückblicken.

Wir wünschen allen ein wunderschönes Schützenfest mit viel Spaß und Sonnenschein .

Eure „Treuen Brüder“

Nachruf

 

Die Nachricht vom Tod unseres ehemaligen Schützenbruders und Freundes Jürgen Fährmann (genannt Erbse) im April diesen Jahres hat uns sehr bestürzt.

Wir danken für die Zeit, die wir mit ihm erleben durften. Ein ehrendes Andenken ist ihm gewiss.

 

 

   

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